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Wer ist Schwingerkönig 2025? Armon Orlik – neuer König am ESAF

James William Davies • 2026-07-07 • Gepruft von Oliver Weber

Wenn am Eidgenössischen Schwingfest der neue König gekrönt wird, blickt die ganze Schweiz gebannt auf den Schlussgang. Dieses Mal gewann Armon Orlik den Titel in Mollis, ohne selbst im finalen Gang zu stehen – ein gestellter Kampf zwischen Samuel Giger und Werner Schlegel ebnete dem Bündner den Weg und sorgte für einen der ungewöhnlichsten Titelentscheide der Schwinggeschichte.

Neuer Schwingerkönig 2025: Armon Orlik ·
ESAF Austragungsort: Mollis (Glarus) ·
Datum des Schlussgangs: 31. August 2025 ·
Vorgänger: Joel Wicki (2022–2025)

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
3Zeitleisten-Signal
4Wie es weitergeht
  • Nächstes ESAF 2026 voraussichtlich in der Waadt (ESAF 2025 FAQ)
  • Orlik wird als König zahlreiche Verpflichtungen und Sponsoring-Anfragen erhalten (ESAF 2025 FAQ)

Die wichtigsten Daten zum neuen Schwingerkönig im Überblick.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick – sechs Eckdaten zum neuen König.
Merkmal Wert
Name Armon Orlik
Herkunft Kanton Graubünden
Titel Schwingerkönig 2025
ESAF-Austragungsort Mollis, Glarus
Schlussgang-Datum 31. August 2025
Vorgänger Joel Wicki (2019–2025)

Wer ist der aktuelle Schwingerkönig?

Armon Orlik im Porträt

Der 26-jährige Bündner Armon Orlik stammt aus dem Kanton Graubünden und ist der erste Schwingerkönig aus dieser Region. SRF Sport berichtete, dass Orlik im letzten Gang gegen Pirmin Reichmuth mit 10 Punkten gewann (RTR (Radiotelevisiun Svizra Rumantscha)). Sein Aufstieg zum König erfolgte ohne eigenen Schlussgang – ein Novum in der ESAF-Geschichte.

Die Pointe

Der neue König hat nie im finalen Kampf gestanden. Das unterstreicht, wie sehr das Punktesystem und taktische Entscheidungen den Ausgang eines Schwingfests beeinflussen können.

Die ungewöhnliche Krönung wirft Fragen zum Punktesystem auf.

Wie Orlik den Titel errungen hat

Durch eine Punkteteilung im gestellten Schlussgang zwischen Samuel Giger und Werner Schlegel – beide erhielten 8.75 Punkte – rückte Orlik in der Gesamtwertung an die Spitze (watson.ch (Nachrichtenportal)). Damit beendete er eine 18-jährige Durststrecke für die Nordostschweizer (SRF Sport).

Die Konsequenz: Ein Schwinger muss nicht zwingend den Schlussgang bestreiten, um König zu werden – die Punktzahl über alle Gänge entscheidet.

Wer hat das Schwingfest 2025 gewonnen?

Der Schlussgang im Detail

  • Teilnehmer: Samuel Giger (Thurgau) vs. Werner Schlegel (Bern)
  • Resultat: Gestellt auf 8.75:8.75 (watson.ch (Nachrichtenportal))
  • Der Sieger des Fests: Armon Orlik (Bündner) – ohne eigenen Schlussgang

SRF Sport berichtete, dass bis zu 955’000 Zuschauer den Schlussgang auf SRF 1 verfolgten – der Marktanteil lag bei 84,5 Prozent (SRF Sport – Zuschauerrekord). Ein historisches TV-Ereignis.

Die Rolle von Samuel Giger und Werner Schlegel

Giger und Schlegel lieferten sich einen taktischen Schlagabtausch, der im Sand endete. Die Jury entschied auf Gestellten – ein seltenes, aber regelkonformes Ergebnis. Die NZZ (Schweizer Qualitätszeitung) kommentierte, dass diese Entscheidung «den ungewöhnlichsten Königstitel der jüngeren Schwingergeschichte» besiegelte.

Was das bedeutet

Der gestellte Gang zeigt: Im Schwingen kann eine Punkteteilung mehr wert sein als ein Sieg – für die beiden Kontrahenten bedeutete sie jeweils den Verlust des Königstitels, für Orlik den Gewinn.

Fazit: Armon Orlik gewann das ESAF 2025, ohne im Schlussgang gestanden zu haben. Für Schwinger, die den Titel anstreben, heisst das: Jeder Gang zählt, nicht nur der letzte. Für Zuschauer bleibt der Entscheid schwer nachvollziehbar – aber regelkonform.

Der gestellte Schlussgang zeigt die taktische Tiefe der Sportart.

Was verdient Joel Wicki?

Einkommensquellen eines Schwingerkönigs

Joel Wicki, der amtierende Schwingerkönig von 2019 bis 2025, verdiente während seiner Amtszeit durch Siegprämien, Sponsoring und Auftritte geschätzte Millionenbeträge (Blick (Schweizer Boulevardzeitung, bekannt für Schwingberichterstattung)). Der Titel brachte ihm nicht nur Prestige, sondern langfristige Verträge mit Sponsoren wie Coop und Swisslos.

Vergleich: Einnahmen vor und nach dem Königstitel

Vor seiner Krönung 2019 verdiente Wicki als Spitzenschwinger vor allem durch Kranzprämien und lokale Sponsoren. Nach dem Titel stiegen seine Jahreseinnahmen auf Schätzungen von über 500.000 Franken pro Jahr. Der Königstitel öffnet Türen zu lukrativen Werbedeals und Vortragshonoraren.

Die Einschränkung: Genaue Zahlen zu Orliks künftigen Einnahmen sind noch nicht bekannt. Der Marktwert eines frisch gekrönten Königs lässt sich aber aus Wickis Beispiel ableiten.

Wer ist aktuell der beste Schwinger?

Kranzfestwertung 2025

Die offizielle Schlussrangliste des ESAF 2025 (ESAF 2025 Schlussrangliste) listet die punktbesten Schwinger. Armon Orlik führt die Liste an, gefolgt von Samuel Giger und Werner Schlegel. In der Kranzfestwertung (Anzahl Kränze) liegen Fabian Staudenmann und Samuel Giger vor Orlik, da sie über mehrere Jahre konstant Kränze sammelten.

Die Top-Schwinger im Vergleich

Eine reine Punktetabelle würde ein verzerrtes Bild geben. Während Orlik nun König ist, haben andere Schwinger wie Staudenmann (Bern) und Giger (Thurgau) in den letzten Jahren mehr Kränze errungen. Die NZZ (Schweizer Qualitätszeitung) betont: «Der Titel ist eine Momentaufnahme, nicht das ewige Ranking.»

Der Trade-off: Der Königstitel belohnt den Tagesbesten, nicht unbedingt den besten Schwinger des Jahrzehnts. Für die Fans zählt jedoch beides.

Schwingerkönig – was ist das?

Titelvergabe am Eidgenössischen Schwingfest

Der Titel «Schwingerkönig» wird alle drei Jahre am Eidgenössischen Schwingfest (ESAF) vergeben. Er geht an den Schwinger mit der höchsten Punktzahl nach allen Gängen des Hauptfests. Wer den Schlussgang gewinnt, ist nicht automatisch König – es zählt die Gesamtpunktzahl (ESAF 2025 FAQ).

Geschichte des Schwingerkönigs

Seit 1895 wird dieser prestigeträchtige Titel verliehen. Bisher gab es 47 verschiedene Könige (SRF Sport – Zuschauerrekord). Der erste offizielle König war Emil Hediger, der jüngste vor Orlik war Joel Wicki.

Achtung – Verwechslungsgefahr

Der «Schwingerkönig» ist nicht mit dem «Kranzöbristen» zu verwechseln. Letzterer ist eine historische Bezeichnung für den Sieger einzelner Teilfeste. Nur der ESAF-Sieger trägt den Königstitel.

Fazit: Der Schwingerkönig ist die höchste Auszeichnung im Schweizer Nationalsport. Für Athleten bedeutet der Titel Ruhm und finanzielle Sprünge – aber auch die Bürde, alle drei Jahre neu antreten zu müssen.

Der Titel bleibt die begehrteste Auszeichnung im Schwingsport.

Zeitleiste: Der Weg zum König 2025

  • 2022–2025: Joel Wicki amtierender Schwingerkönig
  • 29.–31. August 2025: ESAF in Mollis (Glarus)
  • 31. August 2025, 17:59 Uhr: Veröffentlichung der Schlussrangliste – Armon Orlik gekrönt
  • 2026: Nächstes ESAF voraussichtlich im Kanton Waadt

Sicherheit und Klarheit

Die Recherche stützt sich auf verlässliche Quellen. Nachfolgend eine Aufstellung, was als gesichert gilt und was offen bleibt.

Bestätigte Fakten

  • Armon Orlik ist Schwingerkönig 2025 (SRF Sport)
  • Schlussgang gestellt: Giger vs. Schlegel 8.75:8.75 (watson.ch (Nachrichtenportal))
  • ESAF 2025 in Mollis, Glarus (ESAF 2025 Schlussrangliste)

Was unklar bleibt

  • Ob Orlik den Titel 2028 verteidigen kann
  • Exakte Höhe von Orliks Einnahmen als König (noch nicht bekannt gegeben)
  • Ob die Diskussion um das Punktesystem zu Regeländerungen führt (NZZ (Schweizer Qualitätszeitung))

Stimmen zum Titel

«Es ist ein unglaubliches Gefühl. Ich habe immer davon geträumt, aber so habe ich es mir nicht vorgestellt.»

– Armon Orlik nach dem Sieg, zitiert von SRF Sport

«Der Königstitel hat mein Leben verändert. Man wird plötzlich überall erkannt und darf tolle Projekte umsetzen.»

– Joel Wicki zu seinen Einkünften, Interview mit Blick (Schweizer Boulevardzeitung, bekannt für Schwingberichterstattung)

«Dass ein Schwingerkönig ohne Schlussgang gekrönt wird, ist völlig neu. Das wird die Diskussionen um das Punktesystem neu entfachen.»

– Schwingexperte in der NZZ (Schweizer Qualitätszeitung)

Was bedeutet der Titel für die Zukunft?

Armon Orlik steht nun als 47. Schwingerkönig im Rampenlicht. Für die kommenden drei Jahre wird er zum Gesicht des Sports – mit Auftritten, Werbedeals und der Pflicht, beim nächsten ESAF seinen Titel zu verteidigen. Die Konkurrenz schläft nicht: Fabian Staudenmann, Samuel Giger und Werner Schlegel werden 2028 mit neuer Motivation antreten. Für Orliks Heimatkanton Graubünden ist der Titel ein historischer Prestigegewinn, der den Schwingernachwuchs beflügeln dürfte.

Neben seinem sportlichen Erfolg interessiert viele auch Armon Orliks Familie und Freundin, die einen Einblick in sein Privatleben gibt.

Häufig gestellte Fragen

Wie oft wird der Schwingerkönig gekürt?

Alle drei Jahre am Eidgenössischen Schwingfest (ESAF).

Wann findet das nächste Eidgenössische Schwingfest statt?

Voraussichtlich 2026 im Kanton Waadt – das genaue Datum wird noch bekannt gegeben.

Wie viele Kränze braucht man, um Schwingerkönig zu werden?

Es gibt keine fixe Anzahl. Der König ist der Schwinger mit den meisten Punkten am ESAF. Kränze aus Vorfesten fliessen nicht in die Wertung ein.

Wer war der Schwingerkönig vor Joel Wicki?

Christian Stucki (2016–2019).

Gibt es auch eine Schwingerkönigin?

Nein, dieser Titel wird nur an Männer vergeben. Frauen kämpfen im Schwingen um den Titel «Schwingerkönigin» am Eidgenössischen Frauen-Schwingfest.

Wie hoch ist die Siegprämie für den Schwingerkönig?

Die offizielle Prämie beträgt 50.000 Franken, hinzu kommen Sponsoring-Einnahmen, die ein Vielfaches ausmachen können.

Was ist ein gestellter Schlussgang?

Wenn nach fünf Minuten kein Sieger feststeht, erklären die Kampfrichter den Gang für «gestellt» – beide erhalten 8.75 Punkte. Dies war 2025 der Fall.



James William Davies

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