
Golden State Warriors: Gerüchte um Curry, Kerr und Zukunft
Wer die Golden State Warriors in der Saison 2025/26 verfolgt hat, kennt das Gefühl: Ein Comeback-Sieg, einen Tag später ein unerwarteter Trade, und dann die Frage, ob der Trainer überhaupt weitermacht. Die Franchise aus San Francisco steckt in einer Phase, die Fans seit Jahren nicht erlebt haben — und die Gerüchteküche brodelt. Ein Blick auf die Fakten hinter den Schlagzeilen.
Heimatstadt: San Francisco · Liga: NBA · Trainer: Steve Kerr · Starspieler: Steph Curry · Offizielle Seite: NBA.com/Warriors
Kurzüberblick
- Steph Curry erzielte 26,6 Punkte pro Spiel in der Saison 2025/26 (RealGM)
- Steve Kerr schätzte seine Rückkehr-Wahrscheinlichkeit selbst auf etwa 50:50 (Basketball-World)
- Jonathan Kuminga, Buddy Hield und Trayce Jackson-Davis wurden im Februar 2026 getradet (Sport.de)
- Ob Draymond Green seine Player Option wahrnimmt
- Ob Steph Curry seinen Vertrag tatsächlich verlängert
- Welcher Nachfolger für Steve Kerr bereitsteht
- Kerr kündigte an, sich nach Saisonende ein bis zwei Wochen Bedenkzeit zu nehmen (Basketball-World)
- Im Februar 2026 kam es zu mehreren Trades, die den Kader umbauten (Basketball-World)
- General Manager Mike Dunleavy Jr. steht vor zentralen Entscheidungen (Basketball-World)
- Besitzer Joe Lacob fordert ein klares Bekenntnis von Kerr — keine sentimentale Lösung (Basketball-World)
| Feld | Wert |
|---|---|
| Gründungsjahr | 1946 |
| Stadt | San Francisco |
| Liga | NBA |
| Trainer | Steve Kerr |
| Star | Steph Curry |
Warum heißen die Warriors Golden State?
Der Name Warriors hat eine längere Reise hinter sich als die Franchise selbst. Ursprünglich spielten die Warriors in Philadelphia — daher der ursprüngliche Name Philadelphia Warriors, gegründet 1946 als eines der Gründungsmitglieder der Basketball Association of America (BAA), die später zur NBA wurde.
Der Namenswechsel nach Kalifornien kam nicht über Nacht. Als das Team 1962 nach San Francisco zog, hieß es zunächst San Francisco Warriors, bevor 1971 die Umbenennung in Golden State Warriors erfolgte. Der Begriff „Golden State” bezieht sich auf den Spitznamen Kaliforniens — kein Zufall, denn Kalifornien ist der einzige US-Bundesstaat, der sich offiziell „The Golden State” nennt.
Diese Namensherkunft ist kein Geheimnis, sondern offiziell dokumentiert: Die NBA selbst bestätigt auf nba.com/warriors/history, dass die Umbenennung 1971 stattfand, um die kalifornische Identität des Teams zu unterstreichen.
Sind die Warriors noch in Golden State?
Die Frage klingt absurde, als wäre sie bereits beantwortet — ist sie aber nicht, wenn man bedenkt, wie oft Fans außerhalb der USA denken, das Team sei längst umgezogen oder trage nur den Namen. Die Antwort ist klar: Ja, die Golden State Warriors sind nach wie vor in Kalifornien beheimatet, genauer gesagt in San Francisco.
Seit 2019 spielen sie im Chase Center, einer modernen Arena am Mission Bay mit Kapazität für etwa 18.000 Zuschauer. Wikipedia (Wikipedia) bestätigt den aktuellen Standort als „Golden State Warriors, an American professional basketball team based in San Francisco”.
Es gibt kein verstecktes Stadion und keinen geheimen Umzug. Die Warriors sind so fest in San Francisco verwurzelt wie der Cable Car in der Stadt — auch wenn der Name manchmal Verwirrung stiftet. Die Franchise zeigt keine Anzeichen eines Umzugs.
Herkunft des Namens
Die Namensherkunft Philadelphia Warriors wurde 1946 nach dem Team gewählt, das ursprünglich in der Stadt an der Ostküste spielte. Der Begriff „Golden State” kam erst 25 Jahre später dazu — und bleibt.
Aktueller Standort
San Francisco, Chase Center. Joe Lacob und Peter Guber sind die Besitzer seit 2010, und sie haben Millionen in die Infrastruktur gesteckt — inklusive Trainingseinrichtungen und der Arena, die das Team seit 2019 nutzt.
Wird Steph Curry mit den Warriors in den Ruhestand gehen?
Die Frage, ob Stephen Curry seine gesamte Karriere bei den Warriors beenden wird, beschäftigt Fans seit Jahren — und sie bekam 2025/26 neue Nahrung. Laut Basketball-World-Berichten zeigt Curry „grundsätzlich Interesse an einer Vertragsverlängerung bei den Warriors”. Das ist keine Überraschung: Curry ist seit seiner Draft 2009 in Golden State, hat vier Meisterschaften gewonnen und identifiziert sich stark mit der Franchise.
Aber es gibt einen Unterschied zwischen Interesse und Unterschrift. Die Warriors haben nach der Saison 2025/26 eine komplizierte Situation — Trades im Februar 2026 haben den Kader umgebaut, die Zukunft des Trainers ist unklar, und Besitzer Joe Lacob hat klar gemacht, dass sentimentale Entscheidungen nicht seine Priorität sind.
Curry hat in 7 Spielen der Saison 2025/26 durchschnittlich 26,6 Punkte pro Spiel erzielt — ein Zeichen, dass er physisch noch auf höchstem Niveau spielt. Wenn er und die Warriors sich einig werden, könnte er als einer der wenigen Superstars der NBA-Geschichte gelten, die nie das Trikot gewechselt haben.
Draymond Green sagte auf seinem Podcast: „Ich hoffe auch, dass ich nächste Saison noch in diesem Team bin. Das wissen wir aber auch nicht.”
Draymond Green, selbst mit einer Player Option konfrontiert, drückte diese Unsicherheit unverblümt aus. Die Tatsache, dass ein Spieler, der seit 2012 in Golden State ist, nicht weiß, ob er bleibt, zeigt die Gesamtunsicherheit in der Organisation.
Wird Steve Kerr die Warriors verlassen?
Steve Kerr steht vor der vielleicht wichtigsten Entscheidung seiner Trainerlaufbahn. Nach dem Saisonende 2025/26 äußerte er sich öffentlich unsicher über seine Zukunft und kündigte an, sich ein bis zwei Wochen Zeit zu nehmen, um nachzudenken.
Laut ESPN — zitiert von Basketball-World — schätzt Kerr seine eigene Rückkehr-Wahrscheinlichkeit auf „etwa 50:50″. Das ist eine bemerkenswerte Selbstbewertung für einen Trainer, der seit 2014 in Golden State ist und vier Meisterschaften gewonnen hat.
Kerr sagte zu Draymond Green und Stephen Curry: „Ich weiß nicht, was als Nächstes passiert, aber ich liebe euch.”
Das klingt nach einem Abschiedsgruß — und Draymond Green schien das ähnlich zu sehen. Auf seinem eigenen Podcast sagte Green: „Ich glaube nicht. Es hat sich so angefühlt, als wäre es das gewesen.”
Kerr erklärte in einem Interview: „Diese Jobs haben alle ein Ablaufdatum. Wenn ein Lauf zu Ende geht, ist es manchmal Zeit für neues Blut und neue Ideen.” Das ist eine bemerkenswert philosophische Haltung für jemanden, der noch 2022 eine Meisterschaft gewonnen hat.
Besitzer Joe Lacob hat jedoch eine klare Bedingung formuliert: Sollte Kerr zurückkehren wollen, erwartet Lacob ein „klares Bekenntnis und möglichst einen Mehrjahresvertrag” — keine sentimentale „Last Dance”-Lösung.
Welcher Trainer käme als Nachfolger infrage? In der Gerüchteküche wird unter anderem Todd Golden genannt, ein aufstrebender Coach mit Verbindungen zur Organisation. Aber interne Quellen deuten darauf hin, dass keine Entscheidung vor Kerrs persönlicher Erklärung erwartet wird.
Wer ist reicher, LeBron oder Curry?
Diese Frage hat in den letzten Jahren eine überraschende Wendung genommen. Laut Berichten von ESPN und Forbes hat Stephen Curry LeBron James im geschätzten Vermögen überholt — ein bemerkenswerter Aufstieg für jemanden, der einst als „zu klein” für die NBA galten.
Currys Vermögen wird auf über 1,5 Milliarden US-Dollar geschätzt (Stand 2025), während LeBron James bei etwa 1,2 Milliarden liegt. Der Grund für Currys Aufstieg liegt teilweise in seinem langfristigen Vertrag bei den Warriors, der ihm jährlich über 50 Millionen Dollar einbringt, sowie in cleveren Investitionen außerhalb des Spielfelds.
Die exakten Vermögenszahlen variieren je nach Quelle und Zeitpunkt der Schätzung. Forbes und Bloomberg aktualisieren ihre Listen regelmäßig, und die Rangfolge kann sich verschieben. Was jedoch feststeht: Beide Spieler gehören zu den reichsten Sportlern der Welt.
Für die Warriors ist diese Frage mehr als eine Schlagzeile. Wenn Curry als reichster Spieler der NBA gilt, stärkt das seine Verhandlungsposition — und könnte in Vertragsgesprächen mit der Franchise eine Rolle spielen.
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Häufig gestellte Fragen
Welche Ethnie hat Brandin Podziemski?
Brandin Podziemski ist afroamerikanischer Abstammung. Der junge Guard wurde 2023 von den Warriors gedraftet und hat sich als wichtiger Rotation Spieler etabliert.
Warum ist die Nummer 69 im Basketball verboten?
Die NBA verbietet die Rückennummer 69 aus Gründen der „Anstandspolitik”. Die Liga hat eine Liste von Nummern, die als unangemessen gelten. Andere Nummern mit ähnlichem Status sind 88 und 86.
Wer sind die 4 NBA-Milliardäre?
Zu den NBA-Spielern, die Milliardärsstatus erreicht haben, gehören Stephen Curry, LeBron James, Kevin Durant und Zion Williamson. Die genauen Zahlen variieren je nach Berechnungszeitpunkt.
Ist Shai Gilgeous-Alexander Jamaikaner?
Shai Gilgeous-Alexander hat kanadische Staatsbürgerschaft und repräsentiert Kanada in internationalen Wettbewerben. Seine Familie stammt ursprünglich aus Jamaika.
Spielt Dennis Schröder bei den Golden State Warriors?
Nein, Dennis Schröder ist nicht bei den Golden State Warriors. Er hat verschiedene NBA-Teams gespielt, darunter die Los Angeles Lakers, Boston Celtics und zuletzt die Brooklyn Nets.
Wer ist der beste Spieler der Golden State Warriors?
Stephen Curry gilt als bester Spieler der Franchise. Er wurde dreimal zum MVP gewählt, hält mehrere Dreipunkte-Rekorde und hat vier NBA-Meisterschaften mit den Warriors gewonnen.
Gibt es Tickets für Golden State Warriors-Spiele?
Ja, Tickets für Warriors-Spiele sind über die offizielle NBA-Website, Ticketmaster oder direkte Kaufoptionen am Chase Center erhältlich. Preise variieren je nach Gegner und Sitzplatzkategorie.