320 Millionen Dollar Budget, Stars wie Millie Bobby Brown – und doch gilt „The Electric State“ als Flop. Die Kritiken sind vernichtend, und trotz hoher Streaming-Zahlen bleibt ein fader Beigeschmack. Wir haben die Fakten zu Budget, Drehorten und Kritiken zusammengestellt und erklären, warum der Film als Misserfolg gewertet wird.

Produktionsbudget: 320 Millionen US-Dollar ·
Veröffentlichungsdatum: 14. März 2025 ·
Streaming-Plattform: Netflix

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Ob Netflix eine Fortsetzung bestellt (Wikipedia (de))
  • Exakte Einspielergebnisse durch Streaming (keine offiziellen Zahlen) (Wikipedia (de))
3Zeitleisten-Signal
  • 2018: Universal sichert Rechte (Wikipedia (de))
  • Juni 2022: Netflix übernimmt Rechte von Universal (Wikipedia (de))
  • 2024: Drehstart in Atlanta (Wikipedia (de))
  • 14. März 2025: Weltpremiere auf Netflix (Netflix Deutschland / YouTube)
4Wie es weitergeht
  • Keine offizielle Ankündigung einer Fortsetzung (Wikipedia (de))
  • Produzenten halten sich bedeckt (Wikipedia (de))

Die zentralen Merkmale des Films auf einen Blick:

Merkmal Wert
Titel The Electric State (Wikipedia (de))
Erscheinungsjahr 2025 (Wikipedia (de))
Genre Science-Fiction, Abenteuer (FILMSTARTS.de)
Altersfreigabe PG-13 (USA) (Wikipedia (de))
Laufzeit 128 Minuten (FILMSTARTS.de)
Regie Anthony und Joe Russo (Wikipedia (de))

Ist The Electric State ein Hit oder ein Flop?

Die Antwort hängt davon ab, wie man Erfolg misst. Mit einem Budget von 320 Millionen Dollar gilt der Film als teuerste Netflix-Produktion aller Zeiten – doch ohne Kinokartenverkauf muss der Streaming-Riese die Kosten allein durch Abonnentenzahlen rechtfertigen.

Einordnung anhand von Budget und Einspielergebnis

  • Produktionskosten: 320 Mio. $ (Wikipedia (de))
  • Keine Kinoeinnahmen – reines Streaming-Modell
  • Nielsen-Daten: 3,3 Milliarden Streaming-Minuten in der ersten Hälfte 2025 (Wikipedia (de))
  • Netflix selbst meldete 74,2 Millionen Views (Platz 7 der meistgesehenen Filme) (Wikipedia (de))

Kritikerstimmen im Vergleich zu Publikumsreaktionen

Die Fachpresse reagierte überwiegend negativ. Der Film erreichte auf Rotten Tomatoes eine Zustimmungsrate von 19 % – ein klarer Flop aus Kritikersicht. Das Publikum zeigt sich auf IMDb mit 5,3 von 10 Punkten gespalten. Während die Zuschauerzahlen auf Netflix respektabel sind, bleibt der finanzielle Erfolg fraglich.

Die Krux

320 Millionen Dollar Produktionskosten bei einem Streaming-Film bedeuten: Selbst bei 74 Millionen Views bleibt die Gewinnschwelle unerreicht. Netflix muss hoffen, dass der Film langfristig neue Abonnenten lockt – nicht nur einmalige Zuschauer.

Wo wurde The Electric State gedreht?

Die Dreharbeiten fanden hauptsächlich in den USA statt. Schauplätze und Studiobauten wurden gezielt ausgewählt, um die Retro-Zukunftswelt von Simon Stålenhag einzufangen.

Drehorte in den USA

  • Hauptdrehort: Atlanta, Georgia (Studios und Außenaufnahmen)
  • Weitere Aufnahmen: New Mexico (Wüstenlandschaften)

Die Produktion profitierte von Steueranreizen in Georgia, einem beliebten Standort für große Filmproduktionen.

Studioproduktion und visuelle Effekte

Die meisten Roboter und futuristischen Elemente wurden per CGI erstellt. Ein besonderes Highlight: Ein Roboter namens Cosmo wurde von Robotikforschern als funktionsfähiger Prototyp gebaut – eine Mischung aus praktischem Effekt und digitaler Nachbearbeitung.

Fazit: Die Drehorte konzentrieren sich auf Atlanta und New Mexico. Der Film setzt überwiegend auf CGI, ergänzt durch einen echten Roboterprototypen.

Wird es eine zweite Staffel von The Electric State geben?

Nein – und das liegt am Format. „The Electric State“ ist ein abgeschlossener Spielfilm, keine Serie. Aber die Frage nach einer Fortsetzung wird trotzdem häufig gestellt, vermutlich wegen des offenen Endes der Buchvorlage.

Antwort der Produzenten

  • Netflix hat bisher keine Fortsetzung bestätigt (Wikipedia (de))
  • Die Russo-Brüder äußerten sich zurückhaltend zu einem zweiten Teil

Mögliche Fortsetzung basierend auf Buchvorlage

Die Graphic Novel von Simon Stålenhag umfasst nur einen Band. Eine Fortsetzung müsste neue Story-Elemente erfinden. Angesichts der gemischten Kritiken ist ein Sequel unwahrscheinlich.

Was zu erwarten ist

Streaming-Zahlen allein reiten selten eine Fortsetzung ein, wenn die Produktion so teuer und die Kritik so schlecht ist. Für Fans der Graphic Novel bleibt es bei einem einmaligen Film.

Ist The Electric State ein guter Film?

Die subjektive Qualität lässt sich schwer pauschal beurteilen. Die Bewertungsaggregatoren zeichnen jedoch ein klares Bild: Fachkritiker und Zuschauer sind sich uneinig.

Kritiken auf Rotten Tomatoes

Nur 19 % der Kritiker bewerteten den Film positiv – eine vernichtende Bilanz für ein Projekt dieser Größenordnung. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,1 von 10 Punkten.

Zuschauerbewertungen auf IMDb

Die Nutzer sind etwas milder: 5,3 von 10 Sternen – das entspricht einem mäßigen Film. Viele loben die visuelle Gestaltung, kritisieren aber das Drehbuch und die Länge von 128 Minuten.

Fazit: Kritikerfazit: Flop. Publikumsfazit: Mittelmäßig. Wer auf visuelle Spektakel steht, wird unterhalten – wer eine tiefgründige Geschichte erwartet, enttäuscht.

Sind die Roboter in The Electric State CGI oder echt?

Die überwiegende Mehrheit der Roboter entstand am Computer. Ein Roboter namens Cosmo ist jedoch eine echte, funktionsfähige Konstruktion.

Einsatz von CGI in den Hauptrobotern

  • Fast alle Roboterfiguren sind digital animiert
  • Die aufwändigen CGI-Effekte sind ein Grund für das hohe Budget

Praktische Effekte und Animatronics

Der Roboter Cosmo wurde von Robotikforschern als Prototyp gebaut – ein seltener Fall, bei dem praktische Effekte CGI ergänzen. Dies verleiht den Szenen mit Cosmo eine haptische Echtheit.

Der Aufwand

Ein einziger funktionsfähiger Roboter konnte den CGI-dominierten Look nicht retten. Die Mischung aus digitalen und praktischen Effekten zeigt, wie aufwendig eine Retro-Sci-Fi-Ästhetik sein kann.

Vorteile

  • Hohe Streaming-Zahlen (74 Mio. Views)
  • Star-Besetzung (Millie Bobby Brown, Chris Pratt)
  • Optisch ambitioniert, teils praktische Effekte

Nachteile

  • Budget von 320 Mio. $ – kaum refinanzierbar
  • Kritikerwertung nur 19 % auf Rotten Tomatoes
  • Drehbuch und Länge werden häufig kritisiert

Zeitleiste: Die Entwicklung von The Electric State

Die Rechtegeschichte zeigt, wie der Film vom Kino-Projekt zum Netflix-Original wurde.

  • : Universal Pictures sichert sich die Vertriebsrechte
  • : Netflix übernimmt die Rechte von Universal (Wikipedia (de))
  • : Hauptdreharbeiten beginnen in Atlanta, Georgia
  • : Premiere im Egyptian Theatre, Los Angeles (Wikipedia (de))
  • : Weltweite Veröffentlichung auf Netflix (Netflix Deutschland / YouTube)

Bestätigte Fakten und offene Fragen

Bestätigte Fakten

  • Budget: 320 Millionen US-Dollar (Wikipedia (de))
  • Hauptrolle: Millie Bobby Brown (Wikipedia (de))
  • Vertrieb: Netflix (FILMSTARTS.de)
  • Laufzeit: 128 Minuten (FILMSTARTS.de)

Was unklar bleibt

  • Ob eine Fortsetzung produziert wird
  • Exakte Streaming-Einnahmen (Netflix veröffentlicht keine Umsätze pro Film)

Stimmen zum Film

„Der Film ist die bis dato teuerste Netflix-Produktion – mit 320 Millionen Dollar ein finanzielles Wagnis.“

FILMSTARTS.de (Branchenportal)

„Die Handlung spielt in einer alternativen Version der 1990er Jahre nach einem vereitelten Roboter-Aufstand.“

Kino-Zeit.de (Filmlexikon)

Für Netflix steht viel auf dem Spiel: Der Film muss langfristig Abonnenten binden, um das Risiko zu rechtfertigen. Für Zuschauer in Deutschland, die den Film auf Netflix sehen, ist die Entscheidung klar: Wer auf visuell opulente Sci-Fi steht, bekommt ein solides Spektakel – wer eine tiefgründige Adaption der Graphic Novel erwartet, wird enttäuscht. Die Frage ist nicht, ob der Film schlecht ist, sondern ob er sein Budget je wieder einspielen kann.

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch ist das Budget von The Electric State?

Das Budget beträgt rund 320 Millionen US-Dollar – die teuerste Netflix-Produktion aller Zeiten. (Wikipedia (de))

Wo kann ich The Electric State streamen?

Der Film ist exklusiv auf Netflix weltweit verfügbar, auch in Deutschland. (FILMSTARTS.de)

Wer hat das Buch zu The Electric State geschrieben?

Die Graphic Novel stammt von Simon Stålenhag, einem schwedischen Künstler und Autor. (Wikipedia (de))

Welche Altersfreigabe hat The Electric State?

In den USA ist der Film mit PG-13 eingestuft. In Deutschland gibt es noch keine offizielle FSK-Einstufung.

Gibt es einen Trailer zu The Electric State?

Ja, der offizielle Trailer ist auf dem YouTube-Kanal von Netflix verfügbar. (Netflix Deutschland / YouTube)

Wie lange dauert der Film The Electric State?

Die Laufzeit beträgt 2 Stunden und 8 Minuten (128 Minuten). (FILMSTARTS.de)