Der Interval-Act „Made in Switzerland” wurde beim ESC 2025 zum viralen Hit – und bewies, dass die Schweiz ihre ESC-Geschichte mit Humor und Selbstbewusstsein feiern kann. Drei Wochen nach der Premiere verzeichnete das YouTube-Video bereits über 1,7 Millionen Aufrufe.

ESC 2025 Ort: Basel, St. Jakobshalle ·
Showact-Datum: 13. Mai 2025 ·
Künstlerinnen: Hazel Brugger, Sandra Studer, Petra Mede ·
Song-Titel: „Made in Switzerland” ·
Veröffentlichung: 6. Juni 2025

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
  • Premiere beim ESC 2025 Ersten Halbfinale am 13. Mai 2025 in der St. Jakobshalle Basel (Eurovision YouTube)
  • Hazel Brugger und Sandra Studer präsentierten den Act, Petra Mede trat als Special Guest als Wilhelm Tell auf (SRG SSR)
  • Streaming-Start am 6. Juni 2025 auf allen großen Plattformen (SRG SSR)
  • Der Act wurde während der Voting-Pause aufgeführt (Bluewin)
  • Der ESC 2025 ist die 69. Ausgabe (SRF)
2Was unklar ist
  • Offizielle Streaming-Zahlen nach Juni 2025 nicht öffentlich verfügbar
  • Vollständige Lyrics des Songs bisher nicht vollständig dokumentiert
  • Exakte Uhrzeit des Auftritts während der Voting-Pause
  • Nachfolger für Nemo bei ESC 2026 muss noch vorgestellt werden
3Zeitleisten-Signal
  • 1956: Erster ESC in Lugano – die Schweiz war Mitinitiatorin (Eurovision YouTube)
  • 2024: Nemo gewinnt für die Schweiz mit „The Code” (Bluewin)
  • 2025: „Made in Switzerland” als Interval-Act (Eurovision YouTube)
  • 2026: Schweizer Vertreter noch nicht bestätigt (Eurovision YouTube)
4Wie es weitergeht
  • Nachfolger für Nemo bei ESC 2026 muss noch offiziell bestätigt werden
  • Streaming-Performance wird die langfristige Resonanz zeigen
  • Internationale Medienberichterstattung könnte den Act als Referenz für zukünftige Interval-Acts nutzen

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Eckdaten zum Song und zur Veranstaltung zusammen.

Label Wert
Song-Release (Streaming) 6. Juni 2025
Austragungsort ESC 2025 St. Jakobshalle, Basel
Interval Act Erste Halbfinalrunde
Thema Schweizer Erfindungen
ESC-Auflage 69.
YouTube-Aufrufe Über 1,7 Millionen (3 Wochen)
Songwriter Lukas Hobi, Christian Knecht (BroadwayWorld)
Arrangements Pele Loriano, Benji Alasu, Wojciech Kostrzewa (BroadwayWorld)
Produktion Jon Hallgren, Pele Loriano, Benji Alasu (BroadwayWorld)

Wurde der ESC in der Schweiz gemacht?

Die Schweiz hat den Eurovision Song Contest nicht nur erfunden, sondern auch ausgetragen. Der erste ESC fand 1956 in Lugano statt – die SRGSSR war Mitinitiatorin des Wettbewerbs. Sechs Jahrzehnte später, 2025, zeigte die Schweiz mit dem Interval-Act „Made in Switzerland”, dass sie die Tradition des Grand Prix mit Humor und Kreativität weiterführt.

Ursprung des ESC

Der Eurovision Song Contest entstand aus einer Initiative der European Broadcasting Union (EBU). Die erste Austragung 1956 in Lugano war ein Experiment: Ein Musikwettbewerb, der europaweit live übertragen wurde. Die Schweiz fungierte dabei als Gastgeber und Mitgestalter der Grundstruktur.

Seither hat sich der Wettbewerb zur größten jährlichen Musikveranstaltung der Welt entwickelt. 2025 findet die 69. Ausgabe statt – die Schweiz war in diesem Jahr nicht mit einem Wettbewerbsbeitrag vertreten, sondern setzte mit dem Interval-Act ein eigenes musikalisches Ausrufezeichen.

Die Ironie

Die Schweiz, die den ESC mitbegründet hat, nutzte den Interval-Act, um genau diese Geschichte humorvoll aufzuarbeiten: „We’ve invented ESC” – mit dem Wissen, dass dies tatsächlich stimmt.

Schweizer Rolle 2025

Als Gastgeberland des ESC 2025 hatte die Schweiz die Gelegenheit, ihre Moderatorinnen Hazel Brugger und Sandra Studer während des Wettbewerbs einzusetzen. Der Interval-Act während der Voting-Pause des ersten Halbfinals wurde zur größten Überraschung des Abends.

Der Act feierte nicht nur die eigene ESC-Geschichte, sondern nutzte die globale Plattform, um auf Schweizer Erfindungen aufmerksam zu machen – von Instant-Kaffee über das Schweizer Taschenmesser bis hin zum Internet.

Was ist der ESC Schweiz?

Der Eurovision Song Contest (ESC) ist ein jährlicher Musikwettbewerb, der seit 1956 von der Europäischen Rundfunkunion (EBU) organisiert wird. Die Schweiz war von Anfang an dabei – sowohl als Mitgründerin als auch als mehrfache Gewinnerin.

Nemo’s Sieg 2024 mit „The Code” war der dritte Schweizer Triumph beim ESC. Zwei weitere Siege erreichten Lys Assia (1956) und Cidy & Bonnie (1988).

Schweizer ESC-Geschichte

Die Schweizer ESC-Geschichte ist geprägt von Innovation und gelegentlichen Herausforderungen. Nach dem historischen ersten Sieg durch Lys Assia 1956 folgten Jahrzehnte mit wechselndem Erfolg.

Nemo’s „The Code” war 2024 ein Wendepunkt: Der non-binäre Künstler aus der Schweiz sorgte mit seiner Kombination aus präsenz und elektronischer Musik für einen überzeugenden Sieg.

Aktuelle Vertreter

Nach Nemo’s Erfolg richtet sich die Aufmerksamkeit auf den Schweizer Beitrag für 2026. Die Nachfolger von Nemo müssen noch offiziell bestätigt werden – die Medienberichterstattung konzentriert sich derzeit auf die Frage, wer die Schweiz beim nächsten ESC vertreten wird.

Für ESC 2025 war die Schweiz als Gastgeberin direkt für das Finale qualifiziert. Der Showact „Made in Switzerland” bot eine Alternative zur typischen Teilnahme.

Wer vertritt die Schweiz beim Eurovision?

Die Frage nach den Schweizer ESC-Vertretern für 2026 ist derzeit Gegenstand von Spekulationen und Medienberichten. Nach dem Erfolg von Nemo 2024 lastet ein gewisser Erwartungsdruck auf den Nachfolgenden.

Vertreter 2025 und 2026

2025 hatte die Schweiz keinen klassischen Wettbewerbsbeitrag. Als Gastgeberland konzentrierte man sich auf die Organisation des Events und den Interval-Act.

Für 2026 wird erwartet, dass die SRGSSR einen oder mehrere Künstlerinnen und Künstler vorschlagen wird. Die Vergangenheit zeigt, dass die Schweiz keine Angst vor unkonventionellen Acts hat – Nemo’s Sieg war ein Beweis dafür.

Veronica Fusaro und Marius Bear

Frühere Schweizer Beiträge wie die von Veronica Fusaro und Marius Bear zeigten, dass die SRGSSR sowohl etablierte Künstler als auch Newcomer fördert. Der ESC 2026 könnte einen ähnlichen Ansatz verfolgen.

Wie alt ist der ESC?

Der Eurovision Song Contest blickt auf eine fast 70-jährige Geschichte zurück. 2025 fand die 69. Ausgabe statt – ein Jubiläum, das auch die Schweizer Beteiligung an der Geschichte des Wettbewerbs unterstreicht.

Gründungsjahr

1956 wurde der erste ESC in Lugano ausgetragen. Sechs Länder nahmen teil, die Schweiz war Gastgeberin und eine der Gründungsnationen.

Die EBU schuf damit einen Rahmen für einen jährlichen Musikwettbewerb, der sich über die Jahrzehnte zu einem Phänomen entwickelt hat, das weit über die Musik hinausgeht.

Wichtige Meilensteine

Die Geschichte des ESC umfasst mehrere Wendepunkte: die Erweiterung auf osteuropäische Länder in den 2000ern, die Einführung des Halbfinal-Systems und die verstärkte Nutzung durch Streaming-Dienste.

Die Schweiz hat diese Entwicklung von Anfang an begleitet – von der Gründung über die Teilnahme bis hin zur Organisation der Events.

Wo wurde der ESC erfunden?

Der ESC wurde in Lugano erfunden – oder genauer: dort fand die erste Austragung statt. Die Konzeption des Wettbewerbs entstand durch die Zusammenarbeit mehrerer europäischer Rundfunkanstalten.

Erster Veranstaltungsort

Lugano war 1956 der Ausgangspunkt. Das Teatro Kursaal bot den Rahmen für einen Wettbewerb, der ursprünglich als Experiment gedacht war.

Die Infrastruktur, die damals geschaffen wurde, legte die Grundlage für die spätere Professionalisierung des ESC.

Schweizer Beitrag

Der „Made in Switzerland”-Act von 2025 ist eine Art Rückkehr zu den Wurzeln: Der Song feiert nicht nur Schweizer Erfindungen, sondern verweist auch auf die Schweizer Rolle bei der Entstehung des Wettbewerbs.

Die Botschaft

„We’ve invented ESC” ist mehr als ein Gag – es ist eine historisch korrekte Aussage, die der Act mit einem Augenzwinkern präsentiert.

Zeitleiste

  • 1956: Erste ESC-Austragung in Lugano – Mitinitiatorin durch SRG SSR (Eurovision YouTube)
  • 2024: Nemo gewinnt für die Schweiz mit „The Code” (Bluewin)
  • 13. Mai 2025: Premiere „Made in Switzerland” beim Ersten Halbfinale in Basel (SRF)
  • 6. Juni 2025: Single-Release auf Streaming-Plattformen (SRG SSR)

Stimmen zum Act

„I don’t need anything else – ‘Made in Switzerland’ war das Beste des Abends.”

— Bluewin Social-Media-Reaktion

„Der Act hat Kultpotenzial als Intermissionsfüller.”

— Bluewin Unterhaltungsredaktion

„Der Act ist ein musicalartiger Tribut an Schweizer Erfindungen mit einer Mini-Saga über Wilhelm Tell.”

— BroadwayWorld Musiktheater-Redaktion

Upsides

  • Über 1,7 Millionen YouTube-Aufrufe in drei Wochen
  • Humorvolle Feier Schweizer Kreativität auf globaler Bühne
  • Starke Performance von Hazel Brugger und Sandra Studer
  • Petra Mede als Wilhelm Tell – kulturell resonant
  • Internationale Medienberichterstattung in BroadwayWorld

Downsides

  • Song nicht offizieller Wettbewerbsbeitrag
  • Streaming-Zahlen nach Juni 2025 unklar
  • Vollständige Lyrics bisher nicht umfassend dokumentiert

Der Interval-Act „Made in Switzerland” zeigt, dass die Schweiz ihre ESC-Geschichte mit Humor und Selbstbewusstsein feiern kann. Die starken YouTube-Zahlen und die internationalen Reaktionen zeigen, dass der Ansatz funktioniert.

Fazit: Hazel Brugger und Sandra Studer nutzten die globale ESC-Plattform für kreative Selbstironie. Der „Made in Switzerland”-Act war kein Wettbewerbsbeitrag, sondern eine Hommage an die eigene Rolle beim ESC. Für Schweizer ESC-Fans setzt der Act einen neuen Standard für künftige Interval-Acts.

Hazel Brugger, die mit ihrer ESC-Moderation in Basel beim ESC 2025 in Basel glänzte, begeisterte in der viralen ‘Made in Switzerland’-Showact neben Sandra Studer und Petra Mede das Publikum.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Song „Made in Switzerland”?

„Made in Switzerland” ist ein Interval-Act beim Eurovision Song Contest 2025, präsentiert von Hazel Brugger und Sandra Studer. Der Song feiert humorvoll Schweizer Erfindungen wie Instant-Kaffee, das Schweizer Taschenmesser und das Internet.

Wann wurde „Made in Switzerland” aufgeführt?

Die Premiere fand am 13. Mai 2025 während des Ersten Halbfinals des ESC 2025 in der St. Jakobshalle Basel statt.

Wer sind die Künstlerinnen des Showacts?

Hazel Brugger und Sandra Studer waren die Hauptausführenden. Petra Mede trat als Special Guest auf und spielte Wilhelm Tell.

Wo kann man „Made in Switzerland” hören?

Seit dem 6. Juni 2025 ist der Song auf allen großen Musik-Streaming-Plattformen verfügbar.

Hat die Schweiz den ESC erfunden?

Die Schweiz war Mitinitiatorin des ersten ESC 1956 in Lugano. Der Act „Made in Switzerland” spielt humorvoll auf diese Rolle an.

Wer ist der Schweiz-Vertreter 2026?

Der Nachfolger für Nemo wurde zum Zeitpunkt der Artikelerstellung noch nicht offiziell bestätigt.

Was bedeutet ESC-Televoting?

Beim ESC-Televoting können Zuschauer per SMS oder App für ihre Favoriten abstimmen. Die Ergebnisse werden mit den Jurypunkten kombiniert.