
San Bernardino Tunnel Aktuell – Status, Sperrungen und Alternativen
Der San-Bernardino-Tunnel auf der A13 ist eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen durch die Schweizer Alpen. Für Reisende zwischen Chur und Bellinzona ist der aktuelle Status des 6,5 Kilometer langen Tunnels von entscheidender Bedeutung. Dieser Artikel liefert aktuelle Informationen zu Sperrungen, Verkehrslage und alternativen Routen.
Der Tunnel liegt auf etwa 2.000 Metern Höhe über dem Meeresspiegel und verbindet die Täler des Hinterrheins mit dem Misox. Nach seiner Eröffnung im Jahr 1967 entwickelte sich die Strecke zu einer bedeutenden Alternative zur stark befahrenen Gotthard-Route. Wer aktuelle Informationen benötigt, sollte die offiziellen Quellen des TCS, ASTRA und ADAC regelmäßig prüfen.
Ist der San-Bernardino-Tunnel aktuell befahrbar?
Nach aktuellem Stand im April 2026 ist der San-Bernardino-Tunnel geöffnet und normal befahrbar. Weder Unfälle noch akute Bauarbeiten oder Lawinengefahren werden gemeldet. Der Verkehr rollt ohne Einschränkungen in beide Richtungen.
Geöffnet
Keine Sperrung
Derzeit geöffnet
Gotthard A2, Splügenpass
Wichtige Erkenntnisse für Reisende
- Der San-Bernardino-Tunnel ist aktuell ohne Einschränkungen befahrbar (Stand: April 2026).
- Bei Staus auf der Gotthard-Route leitet der TCS Verkehrsteilnehmer über die A13 San-Bernardino um.
- Der San-Bernardino-Pass als Umleitungsstrecke ist ebenfalls geöffnet; Räumungsarbeiten begannen am 23. März 2026.
- Regelmäßige Nachtsperren für Wartungsarbeiten sind geplant, jedoch außerhalb der Hauptreisezeit.
- Bei winterlichen Bedingungen kann der Pass bergführerische Erfahrung erfordern.
Technische Daten auf einen Blick
| Fakt | Details | Quelle |
|---|---|---|
| Länge des Tunnels | 6,5 km | ADAC |
| Höhe über NN | Ca. 2.000 m | Alpen-Pässe |
| Baujahr | 1967 | ADAC |
| Straße | A13, Chur–Bellinzona | ASTRA |
| Breitenbeschränkung bei Baustellen | 5,20 m | TCS |
Warum ist der San-Bernardino-Tunnel gesperrt?
Der San-Bernardino-Tunnel unterliegt regelmäßigen Sperrungen, die verschiedene Ursachen haben können. Zu den Hauptgründen zählen planmäßige Wartungsarbeiten, saisonale Witterungseinflüsse und gelegentliche Unfälle.
Geplante Wartungsarbeiten und Bauarbeiten
Zwischen Ende Juni und Mitte Juli 2025 fanden umfangreiche Reinigungs- und Belagsarbeiten im Tunnel statt. Die Tunnelreinigung erstreckte sich über zehn Nächte vom 30. Juni bis zum 10. Juli, jeweils zwischen 22 und 5 Uhr. zeitgleich wurden zwischen dem Südportal und Malabarba Belagsarbeiten durchgeführt, die ebenfalls Nachtsperren erforderlich machten. Lediglich Freitag- und Samstag-Nächte blieben davon ausgenommen.
Im Oktober 2025 waren weitere acht Nächte für Wartungsarbeiten vorgesehen, wobei Wochenenden von den Sperrungen ausgenommen waren. Für 2026 sind zusätzliche Wartungsnächte geplant, die außerhalb der Hauptreisezeit stattfinden sollen. Die genauen Termine werden von ASTRA noch bekannt gegeben.
Während der nächtlichen Sperrungen wird der Verkehr über den San-Bernardino-Pass umgeleitet. Reisende sollten beachten, dass der Pass witterungsabhängig ist und bergführerische Erfahrung erfordern kann.
Saisonal bedingte Einschränkungen
Der San-Bernardino-Tunnel verläuft in einer lawinengefährdeten Alpenregion. In den Wintermonaten kann der gleichnamige Pass als alternative Umleitungsstrecke gesperrt sein, was den Tunnelbetrieb indirekt beeinflusst. Der Splügenpass bietet in solchen Fällen eine weitere Alternative, bleibt jedoch ebenfalls witterungsabhängig.
Welche Alternativen gibt es zum San-Bernardino-Tunnel?
Bei Sperrungen des San-Bernardino-Tunnels stehen mehrere Umleitungsoptionen zur Verfügung. Die Wahl der Route hängt von der jeweiligen Verkehrslage, der Tageszeit und den Wetterbedingungen ab.
Gotthard-Route als Hauptalternative
Die Gotthard-Route über die A2 zwischen Göschenen und Airolo ist die großräumigste Alternative. Bei Staus auf der Gotthard-Strecke funktioniert diese Verbindung in umgekehrter Richtung: Der TCS leitet Verkehrsteilnehmer dann über die A13 San-Bernardino um. Aktuelle Staumeldungen zeigen Wartezeiten von bis zu einer Stunde auf der Südseite bei Airolo.
San-Bernardino-Pass als Kurzumleitung
Der San-Bernardino-Pass fungiert als direkte Umleitungsstrecke bei nächtlichen Tunnelsperrungen. Die Kantonsstraße über den Pass ist witterungsabhängig und erfordert bei winterlichen Verhältnissen Erfahrung im Gebirgsfahren. Die maximale Fahrzeugbreite ist auf 2,30 Meter beschränkt, was Gespanne und breitere Fahrzeuge ausschließt.
Vor Fahrtantritt aktuelle Verkehrsinformationen bei TCS oder ASTRA abrufen. Kurzfristige Sperrungen sind möglich.
Alpenpässe in der Region
Der Splügenpass zwischen Chiavenna und Splügen bleibt als weitere Verbindungsmöglichkeit bestehen. Der aktuelle Status der Alpenpässe ist über alpen-paesse.ch abrufbar. Diese Informationsquelle bietet Echtzeit-Updates zu Straßenzuständen und Wintersperren.
Wann öffnet der San-Bernardino-Tunnel wieder?
Da der Tunnel derzeit ohnehin geöffnet ist, stellt sich die Frage nach zukünftigen Sperrungen. Die nächsten planmäßigen Wartungsarbeiten sind für 2026 vorgesehen, liegen jedoch außerhalb der Hauptreisezeit.
Planung der kommenden Wartungsarbeiten
Mehrere Nächte sollen 2026 für Unterhaltsarbeiten genutzt werden. Die genauen Termine wurden bis April 2026 noch nicht öffentlich bekannt gegeben. Erklärtes Ziel des Bundesamts für Straßen ist es, die Einschränkungen außerhalb der Ferienzeiten zu halten, um den Ferienverkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen.
Aktuelle Verkehrslage und Stauinformationen
Der TCS bietet über gotthard-traffic.ch Live-Verkehrsinformationen mit aktuellen Staumeldungen. Die Webcams zeigen den Straßenzustand in Echtzeit, wobei keine Störungen im San-Bernardino-Tunnel selbst gemeldet werden.
Herbstschnee kann den San-Bernardino-Pass unpassierbar machen. Eine frühzeitige Überprüfung der aktuellen Bedingungen wird dringend empfohlen.
Chronologie – Wichtige Meilensteine des San-Bernardino-Tunnels
- 1967 – Eröffnung des San-Bernardino-Tunnels als wichtige Nord-Süd-Verbindung in den Schweizer Alpen.
- Seit den 1990er-Jahren – Integration in die Autobahn A13 zwischen Chur und Bellinzona.
- Winter 2023/24 – Lawinenbedingte Sperrungen des Passes erforderten Umleitungen über den Tunnel.
- 30. Juni – 10. Juli 2025 – Zehn Nächte Tunnelreinigung mit nächtlicher Umleitung über den Pass.
- 29. Juni – 18. Juli 2025 – Parallel laufende Belagsarbeiten und Montage neuer Barrieren.
- Oktober 2025 – Acht Nächte planmäßige Wartungsarbeiten.
- 23. März 2026 – Beginn der Räumungsarbeiten auf dem San-Bernardino-Pass.
- April 2026 – Aktuelle Lage: Tunnel geöffnet, Pass geräumt und befahrbar.
Bestätigte Fakten und verbleibende Unsicherheiten
Bestätigte Informationen
- Tunnel ist aktuell geöffnet (April 2026)
- Länge: 6,5 Kilometer
- Höhe: ca. 2.000 m über NN
- Eröffnung: 1967
- Keine akuten Sperrungen gemeldet
- San-Bernardino-Pass ist geräumt und offen
- Wartungsarbeiten für 2026 geplant
Verbleibende Unsicherheiten
- Exakte Termine für Wartungsnächte 2026 nicht veröffentlicht
- Keine Live-Webcam direkt am Tunnel verfügbar
- Witterungsbedingte Änderungen kurzfristig möglich
Hintergrund und regionale Bedeutung
Der San-Bernardino-Tunnel durchquert die Alpen im Kanton Graubünden und verbindet die Nord-Süd-Achse zwischen dem Engadin und dem Tessin. Die Region ist geprägt von steilen Felshängen und ausgedehnten Lawinenzonen, was den Tunnelbau und dessen Betrieb vor besondere Herausforderungen stellte. Für aktuelle Informationen zum San-Bernardino-Tunnel, einschließlich der Öffnungszeiten und Wartungsarbeiten, besuchen Sie bitte San Roque de Riomiera aktuell.
Die Eröffnung 1967 entlastete die Gotthard-Route und schuf eine direkte Verbindung für den Transitverkehr zwischen Deutschland und Italien. Heute ist die A13 zusammen mit der A2 ein wichtiges Rückgrat des alpenquerenden Güter- und Personenverkehrs. Für den Tourismus in Graubünden spielt die Strecke eine zentrale Rolle, da sie zahlreiche Ferienregionen erschließt.
Der San-Bernardino-Pass bleibt als historische Route bestehen und dient bei Sperrungen als unverzichtbare Umleitung. Die jährliche Wintersperre variiert je nach Schneelage, wobei die Räumungsarbeiten typischerweise im März beginnen. Die Höhenlage von etwa 2.000 Metern macht die Strecke anfällig für frühwinterliche Schneefälle bis in den Herbst hinein.
Offizielle Quellen und Expertenstimmen
Für aktuelle Verkehrsinformationen bieten mehrere offizielle Stellen zuverlässige Daten. Der Touring Club Schweiz betreibt mit tcs.ch ein umfassendes Verkehrsportal mit Echtzeit-Updates und Webcams. Das Bundesamt für Straßen ASTRA veröffentlicht auf astra.admin.ch Baustelleninformationen und Sperrmeldungen.
Der ADAC informiert auf adac.de über Nachtsperren und alternative Routen für deutsche Reisende. Für den aktuellen Status der Alpenpässe ist alpen-paesse.ch die maßgebliche Informationsquelle.
Der San-Bernardino-Tunnel ist eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen durch die Alpen. Regelmäßige Wartungsarbeiten sind unerlässlich für die Sicherheit der Reisenden.
– ASTRA, Bundesamt für Straßen
Zusammenfassung – Das Wichtigste im Überblick
Der San-Bernardino-Tunnel ist im April 2026 geöffnet und ohne Einschränkungen befahrbar. Weder Unfälle noch Bauarbeiten beeinträchtigen den Verkehr. Bei Staus auf der Gotthard-Route fungiert die A13 als Umleitungsstrecke. Planmäßige Wartungsarbeiten für 2026 sind außerhalb der Hauptreisezeit vorgesehen, die genauen Termine stehen jedoch noch nicht fest. Vor Fahrtantritt empfiehlt sich ein Blick auf die aktuellen Verkehrsmeldungen des TCS oder ASTRA. Der San-Bernardino-Pass bleibt als alternative Route verfügbar, ist jedoch witterungsabhängig und erfordert bei winterlichen Bedingungen entsprechende Erfahrung.
Häufig gestellte Fragen
Wo befindet sich der San-Bernardino-Tunnel?
Der Tunnel liegt auf der Autobahn A13 zwischen Chur und Bellinzona im Kanton Graubünden, Schweiz. Er verbindet das Rheintal mit dem Misox auf etwa 2.000 Metern Höhe.
Gibt es eine Webcam am San-Bernardino-Tunnel?
Eine direkte Webcam am Tunnel selbst ist nicht verfügbar. Der TCS bietet jedoch auf gotthard-traffic.ch Live-Verkehrsinformationen mit Straßenzustandsdaten für die Region.
Wie kann ich den San-Bernardino-Tunnel umfahren?
Bei Sperrungen führt die Hauptalternative über den San-Bernardino-Pass (Kantonsstraße, witterungsabhängig) oder großräumig über die Gotthard-Route A2.
Wie lang ist der San-Bernardino-Tunnel?
Der Tunnel ist 6,5 Kilometer lang und damit eine der längeren Straßentunnelverbindungen in den Schweizer Alpen.
Wann ist mit den nächsten Sperrungen zu rechnen?
Für 2026 sind Wartungsarbeiten geplant, die außerhalb der Hauptreisezeit stattfinden sollen. Die genauen Termine wurden bis April 2026 noch nicht veröffentlicht.
Ist der San-Bernardino-Pass eine gute Alternative?
Der Pass eignet sich als Kurzumleitung bei nächtlichen Tunnelsperrungen. Bei winterlichen Verhältnissen ist bergführerische Erfahrung erforderlich, und die maximale Fahrzeugbreite beträgt 2,30 Meter.
Welche aktuellen Verkehrsinformationen sind verfügbar?
Der TCS, ASTRA und ADAC bieten Echtzeit-Updates zu Sperrungen, Staus und Straßenbedingungen. Viasuisse und alpen-paesse.ch liefern zusätzliche Informationen zu Pässen und Verkehrslage.