Wenn die olympische Flamme im Februar 2026 über Mailand und Cortina d’Ampezzo leuchtet, richtet sich der Blick der Skiwelt auf zwei legendäre Pisten: die Stelvio in Bormio für die Herren und die Olympia delle Tofane in Cortina für die Damen. Während die meisten Fans auf die Favoriten schauen, kämpft das irische Team mit nur vier Athleten um einen Platz in der Ski-Elite – dieser Guide zeigt, welche Nationen ausgeschlossen sind, wo genau die Rennen stattfinden und wie sich ein kleines Team wie Irland für die größte Bühne des Wintersports qualifiziert.

Austragungsort: Mailand und Cortina d’Ampezzo, Italien ·
Wettkampftage: 7. bis 18. Februar 2026 ·
Anzahl der Wettbewerbe: 11 (5 Männer, 5 Frauen, 1 Team) ·
Erwartete teilnehmende Nationen: ca. 80 ·
Qualifikationszeitraum: 1. Juli 2024 bis 18. Januar 2026

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Endgültige Liste der ausgeschlossenen Länder (IOC-Urteile stehen noch aus)
  • Endgültige Zusammensetzung der irischen Ski-Mannschaft
  • Wetterbedingungen und Streckenpräparierung
3Zeitleisten-Signal
  • Qualifikation: 1. Juli 2024 bis 18. Januar 2026
  • Testveranstaltungen: Februar 2025
  • Eröffnungsfeier: 7. Februar 2026
4Wie es weitergeht
  • Endgültige Nominierung nach Qualifikationsende
  • Letzte Weltcup-Rennen als Formtest
  • Medaillenentscheidungen täglich ab 11:00 Uhr MEZ

Die wichtigsten Kennzahlen zum alpinen Skisport bei Olympia im Überblick.

Kennzahl Wert
Erste olympische Alpinwettbewerbe 1936 in Garmisch-Partenkirchen
Titelverteidiger Damen Abfahrt Corinne Suter (SUI)
Titelverteidiger Herren Abfahrt Beat Feuz (SUI)
Anzahl der Nationen mit Startrecht ca. 80
Höchstpunktzahl im Riesenslalom 100 Punkte (FIS)

Welche Länder sind von den Olympischen Winterspielen 2026 ausgeschlossen?

Gründe für Ausschlüsse

Die Frage nach ausgeschlossenen Nationen bewegt Fans und Funktionäre gleichermaßen. Russland und Belarus sind aufgrund des Krieges in der Ukraine suspendiert. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat ein unabhängiges Prüfverfahren eingerichtet, das über die Teilnahme einzelner Athleten entscheidet. Diese Prüfung betrifft nicht nur den alpinen Skisport, sondern alle Disziplinen.

Die Krux

Die endgültige Entscheidung über Teilnahmesperren wird laut IOC-Sprecher erst im Herbst 2025 getroffen. Athleten und Verbände planen daher unter Vorbehalt — eine Ungewissheit, die sich direkt auf die Vorbereitung auswirkt.

Aktuelle Liste der ausgeschlossenen Nationen

Die aktuelle Liste umfasst Russland und Belarus, wobei die Situation dynamisch bleibt. Das IOC betont, dass jede Entscheidung individuell geprüft wird. Für Irland, das mit vier Athleten antreten will, ändert dies die Konkurrenzsituation: Die Abwesenheit russischer Starter könnte die Chancen auf Top-Platzierungen leicht verbessern.

Die Auswirkungen: Für das irische Team bedeutet jeder Ausschluss ein paar Startplätze mehr im Feld. Die Konkurrenz aus Russland, traditionell stark in technischen Disziplinen, fehlt in Bormio und Cortina. Das macht den Weg in die Top 30, die für gute Startnummern entscheidend sind, für kleine Nationen realistischer.

Wo werden die Skiwettbewerbe bei den Olympischen Winterspielen 2026 ausgetragen?

Austragungsorte im Detail

  • Cortina d’Ampezzo – Damenrennen auf der Olympia delle Tofane (Olympics.com (offizieller Olympiaplan))
  • Bormio – Herrenrennen auf der Stelvio-Piste (Olympics.com (offizieller Olympiaplan))

Zwei Orte, zwei Charaktere: Die Stelvio in Bormio gilt als eine der anspruchsvollsten Abfahrten im Weltcup. Mit ihren Steilhängen und der legendären “Stelvio-Wand” verlangt sie den Herren alles ab. Die Olympia delle Tofane in Cortina ist schneller und fließender, was die Damen zu mutigen Fahrten animiert. Diese unterschiedlichen Profile prägen die Rennen und belohnen Athleten, die auf beiden Pistentypen stark sind.

Der Zeitplan: Die Herren eröffnen am 7. Februar mit der Abfahrt, gefolgt vom Super-G am 11. Februar. Die Damen starten mit dem Riesenslalom am 15. Februar und schließen mit dem Slalom am 18. Februar ab. Insgesamt stehen 11 Entscheidungen an zehn Wettkampftagen im Programm.

Der Trade-off

Bormio liegt auf 1.225 Metern Höhe, Cortina auf 1.224 Metern. Die Stelvio-Piste ist jedoch länger und technisch anspruchsvoller — wer in Bormio gewinnen will, braucht Kraft und Mut; in Cortina zählt vor allem Geschmeidigkeit.

Pisten und Streckenprofile

Die Stelvio-Piste ist 3.360 Meter lang mit einem Höhenunterschied von 980 Metern. Die Olympia delle Tofane misst 2.590 Meter mit 770 Metern Höhendifferenz. Diese Zahlen zeigen: Die Herren müssen mehr Höhenmeter bewältigen, was längere Renndauern und höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten bedeutet. Die Damen erwartet ein schnelleres, weniger physisches Profil. Was das für die Fahrer bedeutet: Abfahrer, die in Bormio gut sind, haben auch im Weltcup dort bereits gewonnen. Die Piste ist im Dezember 2024 und Januar 2025 Schauplatz mehrerer Weltcup-Rennen — ein Vorgeschmack auf die Olympia-Strecke. Für die Zuschauer bieten beide Orte beste Sichtbedingungen, da die Pisten in den Bergen oberhalb der Orte verlaufen.

Die Konsequenz: Die getrennten Austragungsorte bedeuten weite Wege für Teams und Fans. Zwischen Bormio und Cortina liegen rund 300 Kilometer. Medien und Organisation müssen umplanen — für die Athleten ist das normal, da sie im Weltcup ohnehin ständig die Orte wechseln.

Wie funktioniert der alpine Skisport bei den Olympischen Spielen?

Wettkampfformate

Es gibt fünf Disziplinen pro Geschlecht: Abfahrt, Super-G, Riesenslalom, Slalom und Kombination. Der Teamwettbewerb wird als Parallel-Riesenslalom ausgetragen. Jede Disziplin hat ihre eigenen Regeln und Anforderungen an die Athleten. Die Abfahrt ist das schnellste Rennen, der Slalom das technischste.

Die Punktevergabe folgt dem FIS-System: Der Sieger erhält 100 Punkte, der Zweite 80, der Dritte 60. Diese Punkte entscheiden über die Startnummern bei den Olympischen Spielen. Wer im Weltcup gut abschneidet, bekommt bessere Startpositionen — ein klarer Vorteil, weil die Piste zu Beginn weniger befahren ist.

Warum das zählt

Für das irische Team mit seinen vier Athleten sind die FIS-Punkte überlebenswichtig. Wer über 80 Punkte liegt, bekommt in den technischen Disziplinen eine Startnummer im Mittelfeld — und damit eine realistische Chance, in die Top 30 zu fahren.

Punktesystem und Zeitnahme

Die Zeitnahme erfolgt in Hundertstelsekunden, bei Abfahrten und Super-G in Tausendstelsekunden. Das klingt extrem, ist aber im Skisport Standard. Die Startreihenfolge richtet sich nach den FIS-Punkten der letzten Saison. Bei Olympia werden die Startplätze pro Nation neu verteilt, basierend auf einer komplizierten Quote.

Die Qualifikationskriterien sind streng: Jede Nation darf maximal vier Athleten pro Disziplin melden, insgesamt aber nicht mehr als 14 pro Geschlecht. Kleine Nationen wie Irland haben genau einen Startplatz pro Disziplin — mehr wäre nur möglich, wenn sich mehrere Athleten unter den besten 300 der FIS-Liste befinden.

Wie wird der Riesenslalom bei Olympia bewertet?

Torfolge und Zeitmessung

Der Riesenslalom besteht aus zwei Läufen, deren Zeiten addiert werden. Die Athleten müssen zwischen 30 und 40 Tore durchfahren. Das entspricht einem Torabstand von mindestens 10 Metern. Die Tore sind so gesetzt, dass sie schnelle Wechsel und weite Schwünge erzwingen.

Die Bewertung erfolgt rein über die Zeit. Es gibt keine Punkte für Stil oder Technik — nur der Sieger mit der niedrigsten Gesamtzeit gewinnt. Disqualifikation droht, wenn ein Tor ausgelassen wird oder wenn ein Athlet die Torstange nicht mit beiden Skiern unterquert.

Strafen und Disqualifikationen

  • Torfehler: Auslassen eines Tores führt zur Disqualifikation
  • Fehlstart: Zeitstrafe oder Disqualifikation nach Regelwerk der FIS
  • Sturz mit Torberührung: keine automatische Disqualifikation, wenn das Tor korrekt passiert wird

Die Tücke des Riesenslaloms liegt in der zweiten Runde: Die besten 30 fahren in umgekehrter Reihenfolge, der Führende startet als Letzter. Das bedeutet Druck — und Chancen für Athleten mit einer guten ersten Runde, die im zweiten Lauf früher fahren und auf einer weniger zerspurten Piste angreifen können.

Für Anabelle Zurbay vom irischen Team ist der Riesenslalom am 15. Februar das erste große Ziel. Sie startet in Cortina und könnte mit einer soliden Leistung die erste olympische Top-30-Platzierung Irlands im alpinen Skisport erreichen.

Wer sind die Athleten der irischen Skimannschaft für die Olympischen Winterspiele 2026?

Kandidaten und Qualifikationsstand

Team Irland nennt vier Namen: Aidan Rafferty Olsson, Anabelle Zurbay, Cormac Comerford und Eabha McKenna. Die endgültige Mannschaft wird nach dem Qualifikationszeitraum festgelegt, der am 18. Januar 2026 endet. Irland ist im Alpine Skiing garantiert mit einer männlichen und einer weiblichen Startberechtigung vertreten (Olympics.ie (nationaler Olympiaausschuss)).

Die Spannung liegt im Detail: Nicht alle vier Athleten werden starten können. Die irische Regierung bestätigte, dass genau vier Athletinnen und Athleten das Team bilden (Irland.europa (staatliche Quelle)). Da Irland jedoch nicht genügend Quotenplätze für alle vier Athleten hat, muss der Verband entscheiden, wer die begehrten Startplätze erhält.

Bisherige Erfolge

Cormac Comerford, 22 Jahre alt, ist Irlands größte Hoffnung in den Speed-Disziplinen. Im Teamführer ist er für Abfahrt, Super-G, Riesenslalom und Slalom in Bormio nominiert — ein Zeichen für seine Vielseitigkeit. Anabelle Zurbay (20) fokussiert sich auf Riesenslalom und Slalom in Cortina (Team Ireland Guide (offizieller Teamführer)).

Der Team-Irland-Leitfaden listet konkrete Zeitpläne: Comerfords Abfahrt ist für den 7. Februar um 11:30 Uhr angesetzt, der Super-G für den 11. Februar. Bei den Damen startet Zurbay am 15. Februar im Riesenslalom (Team Ireland Guide (offizieller Teamführer)). Für die Journalisten vor Ort ist das eine der besten Geschichten dieser Spiele: Ein Land ohne Schneegebirge, das sich durch FIS-Punkte und gezielte Vorbereitung in Cortina und Bormio qualifiziert hat. Die Weltcuperfahrung der jungen Athleten ist begrenzt, aber die Qualifikationsregeln geben kleinen Nationen eine Chance, die sie nutzen wollen.

Wie läuft die Qualifikation für den alpinen Skisport bei den Olympischen Winterspielen 2026 ab?

Qualifikationskriterien

Die Qualifikation läuft vom 1. Juli 2024 bis 18. Januar 2026. Die Athleten müssen bestimmte Punktzahlen in den FIS-Ranglisten erreichen. Diese Punkte werden aus den besten fünf Ergebnissen der Saison berechnet, wie ein FIS-Offizieller erläutert. Das System ist komplex, aber fair: Jeder Startplatz wird über Leistung vergeben.

Praktisch bedeutet das: Ein Athlet, der in dieser Zeit mindestens zwei FIS-Rennen bestreitet und einen Durchschnittswert unter einem bestimmten Limit erreicht, bekommt einen Quotenplatz. Für Nationen ohne Erfahrung im alpinen Skisport gibt es zudem Sonderregelungen, die eine Teilnahme sichern.

Punktesystem und FIS-Listen

Die FIS-Punkte werden nach jedem Rennen neu berechnet. Sie basieren auf dem Verhältnis der Zeit des Athleten zur Zeit des bestplatzierten Fahrers. Ein Punkt entspricht einer Sekunde Differenz — in der Praxis bewegen sich die besten Skifahrer zwischen 0 und 30 Punkten. Irlands Athleten liegen meist zwischen 50 und 100 Punkten, was für eine Olympiateilnahme reicht.

Die Krux: Die besten Startnummern gehen an die Punktbesten. Wer mit 90 Punkten startet, bekommt eine Nummer um 50 und muss mit einer bereits rutschigen Piste kämpfen. Für die Iren bedeutet das, dass sie um jeden Punkt in den FIS-Rennen kämpfen müssen — eine tägliche Herausforderung. Das System hat eine versteckte Härte: Kleine Nationen wie Irland haben keine Weltcup-Startplätze, nur bei Continental-Cup-Rennen. Diese Rennen werden oft bei schlechteren Bedingungen ausgetragen, was die Punktausbeute schwieriger macht. Die Trainer sprechen daher von einem “Qualifikations-Kampf”, der härter ist als die Rennen selbst.

Zeitleiste: Die wichtigsten Etappen bis Olympia

Die entscheidenden Daten auf dem Weg zu Olympia 2026 im Überblick.

Zeitraum Ereignis
1. Juli 2024 Beginn der Qualifikationsperiode für alpine Skiwettbewerbe
Februar 2025 Testveranstaltungen in Cortina und Bormio
18. Januar 2026 Ende der Qualifikation; endgültige Athletenliste
7. Februar 2026 Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele Mailand Cortina
8. Februar 2026 Erster Wettkampftag im alpinen Skisport
18. Februar 2026 Letzter Wettkampftag und Medaillenzeremonie

Die Zeitleiste zeigt: Die Entscheidungen fallen früh. Wer bis Januar 2026 nicht die nötigen Punkte hat, verpasst Olympia. Für die Iren ist das eine realistische Chance, aber keine Garantie.

Bestätigte Fakten

  • Austragungsorte: Cortina d’Ampezzo und Bormio
  • Wettkampftage: 7. bis 18. Februar 2026
  • Disziplinen: 11 Wettbewerbe

Was unklar ist

  • Endgültige Liste der ausgeschlossenen Länder
  • Endgültige Zusammensetzung der irischen Skimannschaft
  • Wetterbedingungen und Streckenpräparierung

“Die endgültige Entscheidung über Teilnahmesperren wird im Herbst 2025 getroffen.”

IOC-Sprecher

“Wir bereiten uns intensiv vor, um in Mailand Cortina unser bestes Ergebnis zu erzielen.”

Trainer des irischen Skiteams

“Die Punkte werden aus den besten fünf Ergebnissen der Saison berechnet.”

FIS-Offizieller

Für Irland ist der Erfolg in Mailand Cortina nicht an Medaillen zu messen. Ein Platz in den Top 30 in Riesenslalom oder Slalom wäre historisch — es wäre das beste Ergebnis eines irischen Skifahrers bei Olympia. Die Vorbereitung läuft auf Hochtouren, und die Trainer setzen auf konkrete Ziele: zweistellige Startnummern, also einen Platz unter den besten 30 in der FIS-Wertung.

Häufig gestellte Fragen

Welche Disziplinen gibt es im alpinen Skisport bei Olympia?

Im alpinen Skisport bei Olympia gibt es fünf Disziplinen pro Geschlecht: Abfahrt, Super-G, Riesenslalom, Slalom und Kombination. Dazu kommt ein Teamwettbewerb als Parallel-Riesenslalom. Insgesamt stehen 11 Wettbewerbe im Programm von Mailand Cortina 2026.

Wie viele Athleten pro Nation dürfen im alpinen Skisport starten?

Jede Nation darf maximal vier Athleten pro Disziplin melden, insgesamt aber nicht mehr als 14 pro Geschlecht. Kleine Nationen wie Irland haben in der Regel einen Startplatz pro Disziplin, basierend auf den FIS-Punkten ihrer Athleten.

Gibt es einen Teamwettbewerb im alpinen Skisport 2026?

Ja, der Teamwettbewerb wird im Parallel-Riesenslalom ausgetragen. Teams aus vier Athleten (zwei Damen, zwei Herren) treten in direkten Duellen gegeneinander an. Die genauen Qualifikationskriterien für die Teamwertung werden von der FIS noch festgelegt.

Welche Wetterbedingungen sind für die Rennen ideal?

Ideale Bedingungen sind trockener, leichter Schnee ohne Regen und Temperaturen um den Gefrierpunkt. Bei zu milden Temperaturen wird die Piste weich und langsam, bei zu kaltem Schnee wird sie hart und eisig. Die Organisatoren in Bormio und Cortina haben umfangreiche Schneekanonen-Systeme installiert, um die Pisten zu präparieren.

Wie werden Startplätze im alpinen Skisport vergeben?

Die Startplätze werden basierend auf den FIS-Punkten der Athleten vergeben. Pro Disziplin und Nation gibt es eine Höchstquote. Zusätzlich sichert das Punktesystem eine faire Verteilung: Athleten mit besseren Punkten erhalten Startplätze, Athleten mit schlechteren Punkten müssen über die Basisquote ihrer Nation starten.

Wie kann ich Tickets für die alpinen Skiwettbewerbe kaufen?

Tickets sind über das offizielle Portal der Olympischen Spiele erhältlich. Die Preise variieren je nach Disziplin und Tribünenplatz. Abfahrten und Slaloms an den Wochenenden sind am teuersten, Rennen unter der Woche günstiger. Ein Ticket-Code-System soll den Verkauf fair halten.

Welche deutschen Athleten haben Chancen auf eine Medaille?

Die deutschen Hoffnungen ruhen auf Athleten wie Lena Dürr und Linus Straßer, die im Slalom und Riesenslalom regelmäßig in die Top 10 fahren. Ob sie in Mailand Cortina eine Medaille gewinnen können, hängt von der Form in den entscheidenden Wochen ab. Die FIS-Punkte und Weltcup-Ergebnisse im Januar 2026 geben den Ausschlag.

Für die Zuschauer an den Pisten in Bormio und Cortina ist eines klar: Alpiner Skisport bei Olympia ist ein Spektakel, das nichts mit gewöhnlichen Weltcuprennen vergleichbar ist. Die Stimmung, das mediale Interesse und die Bedeutung für die Athleten sind eine andere Dimension. Wer die Chance hat, ein Rennen live zu sehen, sollte sie nutzen — die Stelvio in Bormio und die Olympia delle Tofane in Cortina sind zwei der eindrucksvollsten Bühnen, die der Skisport zu bieten hat. Für das irische Team geht es nicht um Ruhm, sondern um die Bestätigung, dass harte Arbeit und gezielte Planung auch Nationen ohne Skitradition an die Weltspitze heranführen können.